Immunpharmakologie

Die Funktionstüchtigkeit des menschlichen Immunsystems basiert auf einem hier sehr vereinfacht dargestellten, kommunikativen Netzwerk von Wechselwirkungen der einzelnen Leukozyten-Unterarten (siehe Schaubild). Jede der hier gezeigten Zellen sendet und reagiert auf eine große Zahl verschiedener Botenstoffe.

Medikamente (wie z.B. selektive Ionen-Kanalblocker, Enzym-Inhibitoren, Rezeptorantagonisten aber auch Antibiotika und Virustatika) können mit diesen vielfältigen regulatorischen Signalen positiv oder negativ interferieren und dadurch den Verlauf von Immunreaktionen dramatisch verändern.

Die genaue Kenntnis derartiger Effekte neuer Substanzen erlaubt eine präzisere Definition, oft auch eine Erweiterung ihrer potentiellen Einsatzmöglichkeiten.

Verbindungen mit zweifelhafter Verträglichkeit können bereits in frühen Phasen der Entwicklung eliminert oder in geeigneter Weise chemisch modifiziert werden.

Das Prüfschemata "Immunpharmakologie" skizziert beispielhaft die Möglichkeiten zur Steigerung der Effizienz von Substanzentwicklungen mittels immunpharmakologischer Tests an Zellkulturen.

Entwicklung pharmakologisch aktiver Verbindungen -
Optimierung mittels Immunpharmakologie in vitro



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